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Natursteinarbeiten · Trockenmauern ohne Mörtel

Eine Mauer, die ohne Mörtel und ohne Beton hält

Naturstein ohne Mörtel gesetzt, verkeilt und durch das eigene Gewicht gehalten. In La Chaux-de-Fonds und in den Freibergen eignet sich der örtliche Stein besonders gut für diese Technik.

Eine Trockenmauer hält ohne Mörtel dank dem Gewicht jedes Steins und der präzisen Verkeilung, die jede Bewegung blockiert. Genau das Fehlen von Bindemittel verleiht ihr Haltbarkeit über die Zeit: Wasser durchdringt frei die Zwischenräume, statt sich hinter einer dichten Wand anzusammeln und zu gefrieren.

Die Schwerkraft als einziges Bindemittel

Jeder Stein wird gedreht, bis er den Punkt findet, an dem er von selbst im Gleichgewicht ruht, und anschliessend mit kleineren Splittern verkeilt, die jede seitliche Bewegung verhindern. Der nächste Stein verteilt danach sein eigenes Gewicht auf die beiden darunterliegenden Steine, wodurch sich beim Aufbau eine Masse bildet, die sich selbst stabilisiert. Nichts in diesem Aufbau hängt von einem Produkt ab, das eines Tages reissen oder sich lösen könnte, die Festigkeit kommt allein aus Geometrie und Gewicht. Diese Methode verlangt Erfahrung, denn zwei auf den ersten Blick ähnliche Steine können sich in der Praxis völlig unterschiedlich verhalten, sobald sie im Verbund liegen.

Weshalb eine Trockenmauer ohne Zusatz entwässert

Eine klassisch gemauerte Wand hält Wasser hinter einer dichten Fläche zurück, wo es im Winter gefriert und die Struktur bei jedem Frostzyklus nach vorne drückt. Eine Trockenmauer kennt diese Schwäche nicht, denn Wasser durchdringt frei die Zwischenräume zwischen den Steinen, statt sich gegen irgendetwas anzustauen. Keine separate Drainage nötig, kein hydraulischer Druck zu bewältigen, der Aufbau selbst übernimmt diese Ableitung von Anfang an, was erklärt, weshalb diese Technik Jahrzehnte ohne besondere Pflege übersteht.

Die Böschung und die Wahl des Steins

Eine leichte Neigung nach hinten, die Böschung genannt, verlagert das Gewicht noch stärker ins Innere des zurückgehaltenen Hangs, was zur Stabilität beiträgt, ohne zusätzliches Material zu benötigen. Nicht jeder Stein eignet sich gleich gut für diesen Aufbau: Ein flacher Stein mit einigermassen parallelen Flächen lässt sich leichter verkeilen als ein runder Stein, der unter seinem eigenen Gewicht rollt, wenn er nicht sorgfältig blockiert wird. Der örtliche Kalkstein, der sich natürlich in Platten spalten lässt, eignet sich besonders gut für diese Bauweise.

Einen Abschnitt sanieren statt alles neu zu bauen

Eine bestehende Trockenmauer, die sich verformt, muss nicht zwingend vollständig neu errichtet werden. Wir prüfen zuerst, wo die Verkeilung nachgegeben hat, meist nur auf einem begrenzten Abschnitt, bevor wir ausschliesslich die betroffenen Steine abbauen und mit derselben ursprünglichen Methode neu setzen. Dieser Ansatz erhält den Stein und das Erscheinungsbild der bestehenden Mauer, statt sie durch ein neues Bauwerk zu ersetzen, das sich vom übrigen Grundstück abhebt. Diese Vorgehensweise spart zudem unnötigen Aufwand, denn ein grosser Teil einer alten Mauer bleibt oft technisch einwandfrei, auch wenn ein einzelner Abschnitt sichtbar nachgegeben hat.

Was über die Haltbarkeit entscheidet

01

Die Verkeilung jedes einzelnen Steins

Ein schlecht verkeilter Stein bewegt sich über Jahre unter den Erschütterungen des Bodens, selbst wenn der Rest der Mauer stabil bleibt.

02

Die Böschung nach hinten

Eine gerade Mauer ohne Böschung trägt ihr ganzes Gewicht nach vorne, was sie langfristig anfälliger für ein Kippen macht.

03

Die Form des gewählten Steins

Ein runder Stein, in eine Trockenmauer gezwungen, rollt fast immer innerhalb weniger Jahre aus seiner Position.

  • Von F. Mühlheim ohne Mörtel aufgesetzte Trockenmauer
  • Von F. Mühlheim ohne Mörtel aufgesetzte Trockenmauer
  • Von F. Mühlheim ohne Mörtel aufgesetzte Trockenmauer
  • Von F. Mühlheim ohne Mörtel aufgesetzte Trockenmauer
  • Von F. Mühlheim ohne Mörtel aufgesetzte Trockenmauer

Häufige Fragen

Weshalb braucht eine Trockenmauer keine Drainage?
Weil Wasser bereits frei durch die Zwischenräume zwischen den Steinen dringt, ohne sich je hinter einer dichten Fläche zu stauen. Der Aufbau selbst übernimmt diese Aufgabe von Anfang an.
Wie lange hält eine gut gebaute Trockenmauer?
Ohne Mörtel, der reissen könnte, und ohne Wasserdruck, der die Struktur belasten könnte, kann eine gut gebaute Mauer mehrere Generationen überdauern, sofern die ursprüngliche Anordnung erhalten bleibt.
Weshalb beschränkt sich diese Leistung auf bestimmte Gemeinden?
Der in La Chaux-de-Fonds und in den Freibergen verfügbare örtliche Stein eignet sich besonders gut für diesen Aufbau, was unsere Tätigkeit vorrangig in dieses Gebiet lenkt.
Eignet sich jeder Stein für eine Trockenmauer?
Nein, ein runder oder unregelmässiger Stein lässt sich schlecht verkeilen und rollt unter seinem eigenen Gewicht. Wir sortieren den verfügbaren Stein vor dem Aufbau, statt einen ungeeigneten Stein zu erzwingen.

Einsatzgebiet

Diese Technik bleibt unser vorrangiges Ziel in La Chaux-de-Fonds und in den Freibergen, in Saignelégier, im Noirmont, in den Breuleux und in den Bois, wo sich der örtliche Stein besonders gut für diesen Aufbau eignet.

Kostenlose Offerte

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Sprechen wir über Ihr Vorhaben, telefonisch oder schriftlich. Die Offerte ist kostenlos und unverbindlich, nach einer Besichtigung vor Ort, um das Grundstück in seinem tatsächlichen Umfeld zu beurteilen.