Zum Hauptinhalt springen

Umgebungsarbeiten · Pflästerungen und Plattenbeläge

Eine Pflästerung hält dank dem, was man nachher nicht mehr sieht

Terrassen, Wege, Vorplätze und Aussentreppen. Was am Tag der Übergabe beurteilt wird, entscheidet nicht über die Haltbarkeit des Bauwerks.

Eine Pflästerung hält dauerhaft dank dem, was nach dem Bau nicht mehr sichtbar ist: ein gutes Fundament aus verdichtetem Kies, ein vor der Verlegung berechnetes Gefälle und eine Verfugung, die Wasser durchlässt oder eben nicht. Ohne diese Elemente bilden sich rasch Mulden.

Was unter dem Stein liegt

Die zuerst eingebaute Schicht bleibt am Ende der Baustelle unsichtbar, trägt aber das gesamte übrige Bauwerk. Wir heben den Boden auf eine dem Nutzungszweck angepasste Tiefe aus, grösser unter einer Abstellfläche als unter einem reinen Fussweg, und verdichten anschliessend Kies in mehreren aufeinanderfolgenden Schichten. Ein auf einmal verdichteter Kies behält Lufttaschen, die sich später unter der Last zusammenziehen, was erklärt, weshalb ein zu schnell verlegter Belag an bestimmten Stellen wellig wird, während der Rest der Fläche stabil bleibt. Die schrittweise Verdichtung beseitigt dieses Risiko, noch bevor der erste Stein gesetzt wird.

Das Gefälle, berechnet vor der Verlegung

Eine Aussenfläche ist nie vollkommen eben, sie trägt immer eine leichte Neigung, die Wasser vom Hausfundament weg zu einer vorher festgelegten Ableitungsstelle führt. Wir legen dieses Gefälle auf dem Plan fest, bevor der erste Stein verlegt wird, unter Berücksichtigung der natürlichen Geländeneigung und möglicher Hindernisse für den Wasserabfluss. Eine ohne diese Berechnung verlegte Terrasse wirkt für das Auge eben, hält aber nach jedem Regen Wasser an der Oberfläche zurück, was Mulden entstehen lässt, die mit der Zeit immer ausgeprägter werden.

Verfugung und Materialwahl

Die Fugen schliessen eine Pflästerung ab, sie müssen aber zur Situation passen. Bei einer Terrasse wählen wir eher einen sickerfähigen Splitt oder offene Fugen. Bei einer Garageneinfahrt eine Lösung, die das Wasser zu einer vorher eingeplanten Ableitung führt. Naturstein erhält mit der Zeit eine Patina, ohne seine Festigkeit zu verlieren, Beton bietet eine nützliche Regelmässigkeit auf grossen Flächen, und der kleinere Pflasterstein folgt Kurven, denen eine grosse Platte nicht folgen kann.

Was über die Haltbarkeit entscheidet

01

Die Tiefe des Fundaments

Ein zu dünnes Fundament gibt unter wiederholter Belastung nach, selbst wenn die Fläche in den ersten Monaten fest wirkt.

02

Die schrittweise Verdichtung

Ein auf einmal verdichteter Kies behält Lufttaschen, die sich später zusammenziehen und örtliche Absenkungen verursachen.

03

Die tatsächliche Wasserableitung

Eine falsch gewählte Ableitungsstelle führt Wasser zurück zum Haus, unabhängig von der Qualität der Verlegung selbst.

04

Die Wahl der Fuge

Eine zu starre Fuge auf einem sich leicht bewegenden Fundament reisst jedes Jahr an derselben Stelle erneut.

  • Von F. Mühlheim verlegte Pflästerung oder Plattenbelag
  • Von F. Mühlheim verlegte Pflästerung oder Plattenbelag
  • Von F. Mühlheim verlegte Pflästerung oder Plattenbelag
  • Von F. Mühlheim verlegte Pflästerung oder Plattenbelag
  • Von F. Mühlheim verlegte Pflästerung oder Plattenbelag

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Vorbereitung des Untergrunds vor der Verlegung?
Das hängt von der Fläche und der nötigen Aushubtiefe ab, doch dieser Schritt beansprucht oft mehr Zeit als die eigentliche Verlegung. Er entscheidet über die Haltbarkeit, nicht umgekehrt.
Gilt dasselbe Fundamentprinzip auch für eine Aussentreppe?
Ja. Eine Treppe folgt denselben Regeln für Fundament und Wasserableitung wie eine Terrasse, mit zusätzlicher Aufmerksamkeit für stehendes Wasser auf jeder einzelnen Stufe.
Kann man nur einen beschädigten Teil eines Belags reparieren?
Oft ja. Wir suchen zuerst die Ursache der Absenkung, meist ein an dieser Stelle unzureichendes Fundament, bevor wir den betroffenen Abschnitt statt der gesamten Fläche sanieren.
Welches Material übersteht Frost am besten?
Naturstein und Beton widerstehen beide dem Frost, wenn das Fundament stimmt. Der Unterschied zeigt sich vor allem im Erscheinungsbild über die Zeit, Naturstein patiniert, Beton bleibt regelmässig.

Einsatzgebiet

Wir sind vorwiegend im Vallon de Saint-Imier und in den Freibergen tätig, ebenso in La Chaux-de-Fonds. Je nach Baustelle reichen unsere Einsätze auch bis nach Tavannes, Reconvilier und die umliegenden Gemeinden.

Kostenlose Offerte

Eine Mauer, die nachgibt, eine Terrasse, die erneuert werden soll?

Sprechen wir über Ihr Vorhaben, telefonisch oder schriftlich. Die Offerte ist kostenlos und unverbindlich, nach einer Besichtigung vor Ort, um das Grundstück in seinem tatsächlichen Umfeld zu beurteilen.